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Eintrag vom 2.2.2010
AJZ bleibt, Benario wird geschlossen - Ein Dank.
Nach Verstreichen der Sitzungen des Jugendhilfeausschusses am 12. und des Stadtrates am 27. Januar wissen wir, dass das AJZ bleibt. Grundlage dafür ist u.a. die weitere Förderung der Außerschulischen Jugendbildung im AJZ. Streichungen in diesem Bereich, die unseren Verein existenziell getroffen hätten, sind dank zahlreicher UnterstützerInnen vom Tisch. Dafür vielen vielen Dank an alle.
Unter selbigen fiel allerdings unser Jugendclub an der Müllerstraße. Das Benario schließt zum 31.3. seine Türen, die Abschiedsveranstaltung findet am 13.3. statt. Im Gegensatz zu anderen vom Aus bedrohten Projekten, fand das Benario und unsere Argumente zum Erhalt im Jugendhilfeausschuss keine Unterstützung. Das bedeutet, dass ab März keine offene Kinder- und Jugendeinrichtung im Stadtteil Brühl-Nord mehr existiert. Dafür gibt es aus unserer Sicht keine qualitative Begründung: Die BesucherInnenzahlen waren trotz Stellenkürzungen gleich geblieben, Bedarf sehen wir aufgrund eines hohen Kinder- und Jugendanteils im Stadtteil und sozialer Probleme nach wie vor und andere offene Angebote der Jugendarbeit gibt es dort nicht.
Wir haben im Laufe der Kürzungsrunde den Eindruck gewonnen, dass fachliche Gründe oder angeführte Controlling-Ergebnisse nicht ausschlaggebend sind und es für das Benario keine Lobby gab. Das Benario sollte geschlossen werden.
Das AJZ war von Kürzungsvorschlägen der Verwaltung dreifach betroffen: die außerschulische Jugendbildung sollte gestrichen, in der mobilen Jugendarbeit eine halbe Stelle eingespart und das Benario komplett gschlossen werden. Für uns ging es in den Protesten des letzten viertel Jahres daher zunächst darum, eine existenzielle Gefährdung des Hauses aufgrund drohender Mittelausfälle für Mitarbeiter und Betriebskosten abzuwenden. Darüberhinaus haben wir uns für die Interessen der BesucherInnen und MitarbeiterInnen des Benario stark gemacht. Letztlich verfangen haben nur "existenzielle" Gründe, und diese nur aus dem Interesse der Stadt an einer "Befriedung" der lokalen Verhältnisse - so unisono Vertreter der LINKEn und der Verwaltung - heraus. D.h., das Benario hatte von Anfang an einen schweren Stand, ist es zwar für das AJZ nicht zwingend "notwendig", wohl aber für die täglich 20 - 25 Kinder und Jugendlichen.
Darüber wurde sich hinweggesetzt. Für uns gibt es also nach den drei anstrengenden zurückliegenden Monaten einerseits ein Aufatmen hinsichtlich des Erhalts des AJZ auf der Chemnitztalstraße mit allen sozialen und kulturellen Angeboten. Anderseits wissen wir und unsere UnterstützerInnen jetzt einmal mehr, wie öffentliche Sitzungen des Jugendhilfeausschusses und des Stadtrates mit Eintrittskarten, Security und Beratungspausen geschlossen werden, welchen Stellenwert Soziales und die Bedürfnisse von Kindern und Jugendlichen unter dem Eindruck einer permanenten Krise und demografischer Weichenstellungen haben und unter welchen Aspekten die Arbeit des Alternativen Jugendzentrums beurteilt wird. Für diese, im besten Sinne des Wortes, "Außerschulische Jugendbildung" besten Dank!
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Eintrag vom 22.01.2010
So. 07.02. M54: Floppenhagen?! Rückblick auf den 15. UN-Klimagipfel
Die 15. UN-Klimakonferenz „COP15“ fand vom 7. bis 18. Dezember 2009, begleitet von weltweiten Protesten, in Kopenhagen Dänemark statt. Der Gipfel ist vorbei und zurecht gibt es weltweit Enttäuschung über die Ergebnisse. Es ging um die Zukunft der Erde. Auf der Konferenz einigten sich die Delegierten lediglich auf einen „Minimalkonsens“ in einem „zur Kenntnis genommenen“ und völkerrechtlich nicht bindenden politischen Papier, dem „Copenhagen Accord“. Die allgemeinen Schutzmaßnahmen, Einschränkungen des Demonstrationsrechts sowie Proteste und Demonstrationen im Umfeld der Konferenz führten zum bisher größten Polizeieinsatz der dänischen Geschichte.
Die Veranstaltung gibt Informationen zum Verlauf des Gipfels und den gefassten Resolutionen, über politische Hintergründe und zu den Protestaktionen vor Ort in Kopenhagen. Ergänzt werden die Diskussionspunkte durch Kurzfilme zum Thema. Als Diskussionsteilnehmer begrüssen wir:
Wolfgang Pomrehn (freier Journalist und Buchautor aus Berlin mit den Schwerpunkten internationale soziale Bewegungen/Klimaforschung und -schutz)
Vetreter von Greenpeace Chemnitz
Vertreter von Mobilisierungskampagnen gegen den Gipfel
Eine Veranstaltung des Archivs für Soziale Bewegungen “SERO” im AJZ.
Beginn 16:00 Uhr, Medien-Café "M54", vorher ab 14:00 Uhr Info-Café
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Eintrag vom 09.01.2010
13. Februar Dresden: Gegen Opfermythos und Naziaufmarsch!
"Wir rufen alle Antifaschistinnen und Antifaschisten dazu auf, am 13. Februar dem Naziaufmarsch in Dresden entschlossen entgegenzutreten und ihn gemeinsam zu blockieren!"
Mobilisierungseite des bundesweiten No pasarán!-Bündnisses
Venceremos
AK Antifa Dresden
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Eintrag vom 07.01.2010
Vorsicht: Nächste Sitzung des Jugendhilfeausschusses
Am 12. Januar 2010 findet die nächste Jugendhilfeausschuss-Sitzung statt, in der über die Kürzungen für das AJZ und andere Träger der Jugendarbeit diskutiert und entschieden werden soll. Kommt wieder zahlreich um der Sitzung beizuwohnen!
Auch wenn nach letzten Äußerungen die außerschulische Jugendbildung im AJZ erhalten werden soll und damit die Existenzgefährdung des Hauses vom Tisch wäre, so ist das erst mit einem gleichlautenden Beschluss sicher. Außerdem sollen nach wie vor mehrere Projekte in der Stadt, u.a. das Benario des AJZ, geschlossen werden. Deswegen müssen wir weiter protestieren und der Stadt Chemnitz zeigen, dass wir mit Kürzungen nicht einverstanden sind.
Die Sitzung beginnt 16.30 Uhr in der Aula des Beruflichen Schulzentrums für Technik II, Schloßstraße 3, 09111 Chemnitz.
Es wird Security und Platzkarten geben. Kommt daher pünktlich!
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Eintrag vom 22.12.2009
27.12. Druckbude: MTBMXMAS-Contest/AJZ: Ride&Destroy-Videopremiere
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Eintrag vom 20.12.2009
Wohin mit dem Soli-Fünfziger?
Seit Anfang 2009 erheben wir auf jede Eintrittskarte eine Spende in Höhe von 50 Cent. Neben anderen Initiativen und Projekten wurde aus dem Soli-Fünfziger bisher das soziokulturelle Zentrum "El Cañon" in Moreno in Argentinien unterstützt.
"El Cañon" liegt in einem der ärmsten Stadtviertel Morenos (Großraum Buenos Aires) und stellt ist in diesem Gebiet das einzige Soziokulturelle Zentrum dar. Träger des Zentrums ist die NGO "Juntos con esperanza" und es bestehen Kontakte zur sozialen Bewegung "29. Mai" aus dem Piquetero-Umfeld in Buenos Aires,die sich unter anderem auch für die Bestrafung der Täter aus der letzten argentinischen Militärdiktatur einsetzt und mit verschiedenen antifaschistischen Initiaven im Großraum Buenos Aires eng vernetzt ist.
Im Moment ist das soziokulturelle Zentrum "El Cañon" von Montags bis Freitags nachmittags für mehr als 30 Kinder aus dem Barrio täglicher Anlaufpunkt, wo sie Milch und etwas zu Essen erhalten. Mittwochs findet wöchentlich ein Arbeitslosentreff statt, immer freitags gibt es ein Nachbarschafts-Asamblea, welches sich gegen den Umweltverschmutzungen des hiesigen Wasserunternehmens wehrt. An den Wochenenden werden verschiedene Workshops für Kinder, Jugendliche und Erwachsene aus dem Stadtviertel und Nachhilfen für Schüler angeboten. Ein weiterer wichtiger Arbeitspunkt des Zentrums liegt in der politischen Bildung. Alle in dem Projekt engagierten Personen arbeiten auf ehrenamtlicher Basis und dass Projekt erhält keinerlei staatliche Zuschüsse.
Mit dem durch den AJZ e.V. gespendeten Betrag können die gröbsten Schäden am Gebäude beseitigt und der Fortbestand des Projekts unterstützt werden. Es ist ein weiterer Ausbau der Kontakte zwischen den beiden Zentren geplant.
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Eintrag vom 19.12.2009
AJZ bleibt, und weiter?
Am 8. Dezember 2009 sollte der Jugendhilfeausschuss über die Kürzungen in der Jugendarbeit entscheiden. Dazu kam es nicht, wie ihr vielleicht bereits der Presse entnommen habt.
Der Jugendhilfeausschuss und die Sozialbürgermeisterin H. Lüth waren überrascht, wie viele Gäste die Kürzungspläne interessieren, wir waren überrascht, wie unflexibel die Stadt mit Bürgerinteresse umgeht. Kurz: Die Ausschußsitzung wurde wegen Brandschutzanforderungen vertagt. Das bedeutet zunächst, dass nichts entschieden wurde. Das bedeutet aber auch, dass sich an der Bedrohungssituation des AJZ offiziell nichts verändert hat, solange nicht abgestimmt und entschieden wurde.
In der Zwischenzeit haben diverse Gespräche mit der Stadt und Stadtratsfraktionen stattgefunden. Kürzungsvorschläge in der außerschulischen Jugendbildung, die unsere Existenz bedrohen, scheinen auf unseren Druck hin vom Tisch zu sein. Es zeichnet sich ab, dass alle Beteiligten eine Existenzgefährdung verhindern wollen. Nichtsdestotrotz haben wir erst Sicherheit, wenn der Jugendhilfeausschuss die Stellen- und Sachkostenförderungen beschliesst. Trotz guter Signale bleibt also die Unsicherheit.
Der Protest muss nicht nur aus diesem Grund weitergehen, denn die Schließung des Kinder- und Jugendhauses Benario des AJZ und viele weitere Kürzungen in der Jugendarbeit in Chemnitz bleiben akut. Wir wiederholen hier unsere Forderung, dass die Sparpläne und Kürzungen nicht auf dem Rücken von sozialen Angeboten ausgetragen werden können. Uns verblüfft, dass bisher keine Fraktion im Stadtrat auf die Idee gekommen ist, andere Töpfe aufzumachen. Wir haben keinen Bock uns darüber zu unterhalten, welches Jugendprojekt den Vorang vor anderen erhält. Wenn über den Haushalt diskutiert werden soll, dann nicht nur im Teil des "Jugendhilfeplans".
Daher möchten wir bereits jetzt auf die Sitzung des Jugendhilfeausschusses am 12. Januar 2010 hinweisen. Aus Platzgründen wird diese in größeren Räumlichkeiten stattfinden. Ihr werdet hier rechtzeitig erfahren, wo und wann und vor allem wie die Ausgangslage ist.
Für weitere Informationen schaut auch beim Netzwerk vorbei! Hier gibt es Einschätzungen und Originaltöne zur Jugendhilfeausschusssitzung vom 8. Dezember, die deutlich machen, wie es um das Demokratieverständis von Vertretern der Stadt und der Fraktionen des Stadtrates bestellt ist.
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Eintrag vom 07.12.2009
Jugendhilfeausschuss muss über Kürzungen entscheiden
Pressemitteilung: Arbeitskreis für Jugendarbeit und Familienbildung lehnt mehrheitlich Maßnahmeplan ab
Am Dienstag, den 8. Dezember 2009, hat der Jugendhilfeausschuss der Stadt Chemnitz über den vom Amt für Jugend und Familie vorgelegten Maßnahmeplan für das Haushaltjahr 2010 zu entscheiden. Das Netzwerk für Kultur und Jugendarbeit ruft die Mitglieder des Ausschusses auf, diesem Maßnahmeplan nicht zuzustimmen und endlich die Träger der freien Jugendhilfe in eine gleichberechtigte Diskussion und Entscheidungsfindung einzubeziehen! Mehr...
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Eintrag vom 27.11.2009
Blogs
Willst Du Battle, kriegst Du Battle. 2 Blogs laden ein:
Ich bin zu teuer für diese Stadt
AJZ bleibt!
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Eintrag vom 24.11.2009
700 Menschen auf Demonstration
Pressemitteilung des AJZ vom 24.11.2009
700 Menschen demonstrieren für den Erhalt des AJZ und gegen Einsparungen im Jugendbereich
Am Dienstag,dem 24. November demonstrierten 700 Menschen unter dem Motte „AJZ bleibt!“ gegen Kürzungen im Alternativen Jugendzentrum und in der Jugendarbeit der Stadt Chemnitz.
Zahlreiche Redebeiträge richteten sich gegen die Kürzungspläne der Stadt im Sozial- und Jugendbereich. Aus Sicht der Aufrufenden ist die Demonstration ein erster erfolgreicherAuftakt der Kampagne für den Erhalt der Jugendarbeit und des Hauses AJZ überhaupt.
Grund der Demonstration war die für diesen Tag angekündigte entscheidende Sitzung des Jugendhilfeausschusses, die Kürzungsentscheidung wurde aber mittlerweile auf den 8. Dezember vertagt.
Aufgerufen zu der Demonstration, an der sich zahlreiche betroffene Projekte beteiligten, hatte der AJZ e.V.. Hier stehen der Jugenklub Benario, eine Stelle in der politischen Jugendbildung und eventuell auch die mobile Innenstadtarbeit auf dem Spiel. „Aus unserer Sicht ist es notwendig jetzt den Protest gegen die Kürzungen aufrecht zu erhalten und weiter im Bündnis mit den anderen Trägern zu agieren“ so ein Mitglied des AJZ e.V.. Mit dem Auftritt der Band „Of Quiet Walls“ wurde ein Teil aktiver Jugenkultur auf der Straße repräsentiert.
Eine Grußadresse der Initiatoren des Bildungsstreiks wurde verlesen. Jan Koch vom „Netzwerk für Kultur und Jugendarbeit“ kritisierte die nicht nachvollziehbare und intransparente Arbeit der Verwaltung der Stadt. Die Stadt argumentiere mit einem sinkenden Bedarf in der Jugendhilfe, tatsächlich steige aber die Besucher- und Nutzer_innenzahl der Einrichtungen. Ein Vertreter des „Experimentellen Karrees“ machte auf den repressiven Umgang der Stadt mit jungen Menschen aufmerksam, die alternative Wohn- und Kulturprojekte fordern.
Ein Vertreter des Bündnisses „Ich bin zu teuer für diese Stadt“: „Wir haben es satt, dass Kürzungspläne mit Verweis auf falsche Statistiken gegen die Bedürfnisse junger Menschen gerichtet werden. Der Sozialkahlschlag ist mit uns nicht zu machen.“
Redebeitrag des AJZ auf der Demo (gesprochen leicht gekürzt)
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Eintrag vom 22.11.2009
Demonstration "AJZ bleibt!" gegen Kürzungen
//Pressemitteilung des AJZ Chemnitz vom 21.11.2009
Demonstration "AJZ bleibt!" gegen die Kürzungswelle
Das Alternative Jugendzentrum ruft für den 24. November zu einer Demonstration "AJZ bleibt!" auf. Die Demonstration richtet sich gegen die massiven Kürzungen durch die Stadt Chemnitz in der Jugend- und Sozialarbeit. Gleichzeitig fordern die Aufrufer die Stadt auf, alternative Freiräume zu ermöglichen.
Auf das AJZ entfallen drei Projekte, die auf einer inoffiziellen Kürzungsliste der Stadtverwaltung stehen. Für den Verein bedeuten diese Vorschläge erhebliche Einschnitte, die im Falle eines Beschlusses die Existenz gefährden. Das Kinder- und Jugendhaus "Benario" in der Müllerstraße soll geschlossen werden. Fachliche und soziale Argumente spielen keine Rolle mehr. Im AJZ auf der Chemnitztalstraße soll die "Außerschulische Jugendbildung" wegfallen, Kürzungen im Projekt "Mobile Jugendarbeit Innenstadt" wurden angedeutet.
Das AJZ ist nicht der einzige betroffene Verein. Auf dem Sonnenberg soll zum Beispiel das Projekt "Bumerang" schließen, dem lokalen freien Radio "Radio T" werden Einschnitte in der Medienpädagogik in Aussicht gestellt. Nach zwanzig Jahren Wende entsorgt sich die Stadt ihrer freien Träger.
Die Entscheidung wie und wofür die Stadt Geld ausgibt, wird politisch verhandelt. Die Aufrufer stellen klar, das soziale Kahlschlagspolitik auf harten Widerstand stoßen wird.
Die Demonstration wird vom Netzwerk für Kultur und Jugendarbeit e.V. und zahlreichen Vereinen und Einzelpersonen unterstützt. Bisher haben sich mehr als 800 Personen mit ihrer Unterschrift für das AJZ eingesetzt. Die Demonstration startet 16 Uhr auf dem Bahnhofsvorplatz und läuft über die Bahnhofstraße, Zentralhaltestelle, Straße der Nationen bis zum Roten Turm. Hier findet im Anschluss ein Konzert mit der Chemnitzer Hardcore-Band "Of Quiet Walls" statt.
Kontakt: vorstand[at]ajz.de
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Eintrag vom 19.11.2009
Demonstration am 24.11.2009!
Aktuelles zur Demo
Nächsten Dienstag findet die Demonstration "AJZ Bleibt" statt.
Sie richtet sich gegen die Einparungen im AJz, die unseren Verein existenziell bedrohen. Sie richtet sich gleichzeitig dagegen, dass maßgebliche Teile (> 1/3) des Kürzungs"volumens" in der Jugendarbeit der Stadt vom AJZ getragen werden sollen. Gleichzeitig sehen wir überhaupt nicht ein, dass in der Jugendarbeit generell gekürzt wird.
Am Dienstag wird es eine Bündnisdemonstration geben. Das Netzwerk für Kultur- und Jugendarbeit e.V., der Vertreter der freien Träger in Chemnitz, ruft offiziell zu unserer Demonstration auf: "Häuser zu! Ab in die Mitte! Alle Projekte der Jugendarbeit sind aufgefordert, sich aktiv an der Demonstration am 24.11. für den Erhalt der Jugendarbeit und der Jugendprojekte in Chemnitz zu beteiligen. Bitte gebt den Demo-Termin, seinen Anlass und die Aufforderung zur Teilnahme auf den Internetseiten bekannt." Das Netzwerk versteht die Demonstration als Auftakt einer Kampagne "Ich bin zu teuer für diese Stadt".
Es geht also auch um eine grundsätzliche Diskussion zu Mittelverteilungen und Prioritätensetzungen im städtischen Haushalt!
Das AJZ weist Kürzungen im sozialen und Jugendbereich generell zurück. Es geht darum, deutlich zu machen auf welchen Rücken diese Krise ausgetragen wird. Wir wehren uns dagegen, zu exekutieren, was an Mitteln übrig bleibt. Wir wollen thematisieren, welchen Stellenwert Bedürfnisse von Kindern und Jugendlichen, ja von allen Menschen haben, wenn es "ums Geld geht". Außerdem geht es uns um die Art und Weise, wie die Verwaltung unter Sachzwangaspekten scheinbar neutral Kürzungen plant und durchsetzen will.
Kommt alle und macht laut, der Termin steht: 24.11., 16 Uhr Bahnhofsvorplatz.
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Eintrag vom 16.11.2009
Hinweise zu den Protesten des AJZ
Ende Oktober wurden wir durch das Jugendamt davon in Kenntnis gesetzt, dass es im kommenden Jahr zu massiven Kürzungen in Projekten des Hauses kommen soll. Die Kürzungsvorschläge des Amtes beinhalteten die Schließung des Kinder- und Jugendhauses "Benario" und die Streichung der außerschulischen Jugendbildung im AJZ. Hier sollen kurz der Hintergrund und unsere Argumente gegen die Kürzungen dargestellt werden.
Hinweise zu den Protesten des AJZ
In anderem Zusammenhang, jedoch zum gleichen Thema, auch hier ab S. 14 ff. nachschlagen.
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Eintrag vom 13.11.2009
FIGHT FOR YOUR RIGHT TO PARTY - Demonstration am 24.11.2009
„Ist es denn wirklich so drastisch?“
Das größte soziokulturelle Jugendzentrum der Stadt Chemnitz, seit knapp 20 Jahren einer der bedeutendsten Träger von Jugend- und Kulturarbeit in Sachsen, ist in akuter Gefahr. Das Jugendamt Chemnitz hatte in einem Gespräch mit dem Vorstand des AJZ am 28.10.2009 drastische Kürzungen angekündigt. Die Pläne der Stadt sehen Kürzungen im Stammhaus und bei einem vom Verein betriebenen Jugendklub im Stadtteil Brühl vor. Jegliche Kürzung, die das Stammhaus betrifft, ist derzeit existenzbedrohend. Aktuell wird das Haus mit 2,5 Stellen aus der Jugendhilfe der Stadt getragen. Die Kürzung dieser ohnehin schon äußerst knappen Stellen und Mittel um eine ganze Stelle ist fachlich und hinsichtlich der Betriebskosten finanziell nicht mehr kompensierbar. Doch die Pläne gehen noch weiter: Im Haushaltsjahr 2010, so das Jugendamt, sollen keine Gelder mehr für das vom AJZ e.V. betriebene Kinder- und Jugendhaus „Benario“ im Stadtgebiet Brühl zur Verfügung stehen, was die Schließung des an diesem sozialen Brennpunkt dringend benötigten Klubs bedeuten würde. Trotz der Beteuerungen der Stadt, das AJZ erhalten zu wollen, ist das Fortbestehen nicht sicher. Die Stadt kann uns nicht schließen aber finanziell ruinieren.
„Sub Pop“
Seitdem diese Pläne bekannt wurden, gibt es breite Solidarität für das AJZ. Vor allem von Leuten, die zu den vielen Tausenden gehören, die das AJZ als Veranstalter von Konzerten kennen. Das AJZ ist ein Haus, das seit nahezu 20 Jahren den verschiedensten Strömungen der Jugendkultur, seien es Hip Hop, Emo, Drum and Bass, Punk, Hardcore oder OI einen Platz für Veranstaltungen bietet. Häufig auch in Bereichen, die anderen Veranstalter_innen oder Orten „zu heiß“ oder kommerziell nicht attraktiv genug sind. Wenn mal wieder Punks in größeren Gruppen aus dem Erzgebirge, Vogtland oder Mittelsachsen am Hauptbahnhof ankommen, steckt häufig dahinter, dass sie ein Konzert im AJZ ansteuern.
„Fight for your right“
Doch diese Rolle im Nachtleben Sachsens ist längst nicht die einzige, die das AJZ spielt. Eine Vielfalt an Projekten und Initiativen im politischen, sozialen, kulturellen und künstlerischen Bereich fanden und finden in dem Haus ihren Platz und sind mit aus dem Haus hervorgegangen. Diese Möglichkeiten werden wesentlich dadurch gewährleistet, weil das AJZ seit seinem Bestehen auch ein Projekt mit professioneller Sozialarbeit ist. Sowohl fachlich, als auch personell und finanziell sind die sozialpädagogischen Projekte tragende Säulen des Projekts. Das Haus AJZ, so wie es ist jetzt in der Chemnitztalstraße 54 existiert, ist das Ergebnis diverser Hausbesetzungen Anfang der 90er Jahre. Das Projekt wurde nicht erbettelt, sondern der Stadt abgerungen. Auch drohende Kürzungen sind für das AJZ nichts Neues. Schon vor einigen Jahren war das Zentrum durch die angekündigte Streichung von Sozialarbeiter_innenstellen bedroht, was durch wochenlange öffentliche Proteste in der Innenstadt abgewendet werden konnte.
„Hartz Fear“
Das AJZ war Teil vieler sozialer Proteste und Aktionen, wie z.B. der gegen die „Hartz 4“ - Gesetzgebung oder gegen nazistische Mobilisierungen. Auch ein lokaler Aktionsplan für Toleranz und Demokratie ist letztlich eine Konsequenz vieler Initiativen und Proteste gegen Nazis in der Stadt, die maßgeblich vom AJZ mitgestaltet wurden. Grundlage für das AJZ ist der emanzipatorische Anspruch, der mit allen Aktivitäten des Hauses verbunden ist. Wir verstehen Sozialpädagogik als politisch, sie hat Verantwortung für gesellschaftliche Partizipation, individuelle Entfaltung und den Kampf gegen Diskriminierung und äußert sich dadurch eben immer politisch. Deshalb muss aus der Perspektive der Sozialarbeit auch gesagt werden, wo die Grenze ihrer finanziellen Belastbarkeit liegt. In den letzten Jahren war eine professionelle Konzentration
des AJZ auf außerschulischen Jugendbildung eine Form seitens unseres Vereins, diesen emanzipatorischen Anspruch umzusetzen.
„Die Meister der Krise“
In der Auseinandersetzung um Kürzungen in der Jugendarbeit ist nun in der aktuellen Finanz- und Wirtschaftskrise, einer Großkrise im Kapitalismus überhaupt, ein deutlicher Schnitt erkennbar.
Bisher wurde immer mit fachlichen Qualitäten argumentiert, wenn von der Stadt Druck auf Projekte ausgeübt wurde – Argumente, die in der aktuellen Kürzungsrunde keinerlei Rolle mehr spielen.
Der Klub „Benario“ wurde dem AJZ übergeben, weil die Stadt das Konzept des AJZ für das fachlich beste erachtete. Jetzt wird nur noch gesagt, es seien keine finanziellen Spielräume mehr vorhanden. Die Taschen seien leer, fachliche Diskussionen sinnlos. Kinder und Jugendliche, die am sozialen Brennpunkt Brühl vom AJZ betreut werden, sollen einfach auf die Straße gesetzt werden.
Diese altbekannte Sachzwangargumentation soll jegliche anderen Ansprüche aushebeln. „Sachzwangverwalter“ und Stadtkämmerer Detlef Nonnen gab das Motto der städtischen Finanzpolitik in einem Vortrag aus: Ziel sei es, „den nachfolgenden Generationen finanzielle Gestaltungsspielräume zu belassen, damit sie ihr Leben und ihre Zukunft selbst bestimmen können.“ Ein Paradebeispiel, wie sich neoliberale Politik trotz ihres offensichtlichen Scheiterns versucht, am Leben zu halten – Freiheit gibt es dieser Politik nach nur im jenseits der Gegenwart.
„Wo nicht mehr geht, ist alles möglich“
Krisensymptome sind in der gesamten Gesellschaft schon seit langem deutlich – die Politik versucht mit Überwachung und Repression Handlungsfähigkeit vorzutäuschen – auch in Chemnitz, mit einem „Law and Order“- Kurs, wie ihn die neue Polizeiverordnung repräsentiert.
Eine populistische Politik, die irgendwie vom angestrebten Normalideal abweichende Menschen zur Zielscheibe macht, bedroht auch den Entwurf von menschlichen Alternativen.
Initiativen von Menschen, die selbstorganisiert trotz dieser schwierigen Situation etwas bewegen wollen, werden in Chemnitz häufig mit Nichtkooperation gestraft. Angesichts von Fortzug vieler Jugendlicher und „Schrumpfung“ der Stadt gibt
es einige Ideen, wie mit leeren Häusern umgegangen werden könnte, z.B. die Ansätze und Ideen um den Brühl und das „Experimentelle Karre“ an der Reitbahnstrasse.
Selbst diesen Initiativen, die auf der Bereitschaft zu „ehrenamtlicher“ Selbstausbeutung oder dem Glauben an kleingewerbliche Eigeninitiative beruhen, werden die Gestaltungsmöglichkeiten bestritten.
Es brennt also an vielen Ecken, sowohl was die Wahrung gesellschaftlicher Mindeststandards durch öffentliche Finanzierung, wie auch das Auffahren der Staatsgewalt gegen gesellschaftliche Vielheit betrifft. Eine breite Debatte über diese gravierenden sozialen Probleme der Stadt fehlt. Das unabhängige kritische Lokalradio Radio T bekommt ebenfalls Kürzungen präsentiert und muss darüber hinaus um Lizenzen bangen.
Die Drohende Schließung und Mittelkürzung beim AJZ richtet sich auch gegen einen Ort, an dem die Diskussion über gesellschaftliche Perspektiven geführt wird und der dafür offen ist.
Wir wehren uns entscheiden dagegen, die Kürzungen und die dahinterstehende "Logik" still über uns ergehen zu lassen und als Verein diese Politik des sozialen Kahlschlags auszuführen. Wir brauchen eure Solidarität! Kürzungen im sozialen Bereich sind nur durch breiten Protest und Widerstand zu verhindern, das zeigt auch unsere Erfahrung bei den Kämpfen für und um unser Projekt eines selbstverwalteten Alternativen Jugendzentrums in Chemnitz.
Wir rufen zu einer Demonstration am 24. November auf. Wir wollen gemeinsam an dem Ort protestieren, wo die Kürzungen beschlossen werden sollen. Nicht allein das AJZ ist betroffen. Wir protestieren gegen Kürzungen im sozialen und im Jugendbereich. Schöne Grüße an den Sachzwang. AJZ bleibt!
Alternatives Jugendzentrum Chemnitz
TREFFPUNKT 24.11.09 | 16:00 | BAHNHOFSVORPLATZ
Dieser Aufruf als PDF-Dokument
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Eintrag vom 10.11.2009
Kasperle?
Auf Hinweis des Ordnungsamtes muss das für den Buß- und Bettag am 18.11.2009 gemeinsam mit der Holzoper Frankenberg geplante "Puppen- und Marionettentheater - Fest" auf Grund der Regelungen im Sächsischen Sonn- und Feiertagsgesetzes leider ausfallen, da Veranstaltungen, die nicht dem Sinne dieses religiösen Feiertages entsprechen, der Absprache und Genehmigung mit den Vertretern der sächsischen Kirchgemeinden bedürfen. Ansonsten besteht die Möglichkeit Bußgelder in Höhe von bis zu € 5000,- zu verhängen. Haha.
Nichts desto trotz wird die Veranstaltung im kommenden Jahr wieder auf dem Plan stehen.
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Eintrag vom 30.10.2009
AJZ Chemnitz von Schließung bedroht
Pressemitteilung des Alternativen Jugendzentrums Chemnitz vom 29.10.2009
Angekündigte Kürzungen im Jugendbereich 2010 bedeuten das Ende des AJZ, eine Vielfalt an Projekten ist davon betroffen.
Das größte soziokulturelle Jugendzentrum der Stadt Chemnitz, seit knapp 20 Jahren einer der bedeutendsten Träger von Jugend- und Kulturarbeit in der Stadt, ist in akuter Gefahr.
Das Jugendamt Chemnitz hat in einem Gespräch mit dem Vorstand des AJZ am 28.10.2009 drastische Kürzungen angekündigt. Im Haushaltsjahr 2010, so das Jugendamt, sollen keine Gelder mehr für das vom AJZ e.V. betriebenen Kinder- und Jugendhaus „Benario“ im Stadtgebiet Brühl zur Verfügung stehen, was die Schließung des an diesem sozialen Brennpunkt dringend benötigten Klubs bedeuten würde.
Darüber hinaus sieht der Maßnahmeplan, aus Sicht des AJZ ein Kürzungsplan, den Wegfall der Mittel für die außerschulische Jugendbildung vor. Dies stellt sowohl auf der fachlichen als auch auf der finanziellen Ebene einen Einschnitt dar, der auf das Ende des Hauses und des Vereins AJZ e.V. hinläuft. Derzeit wird das Haus mit 2,5 Stellen aus der Jugendförderung der Stadt getragen. Die Kürzung dieser sowieso schon äußerst knappen Stellen und Mittel um eine ganze Stelle wäre nicht kompensierbar und würde zugleich auch das Aus für die vielfältigen ehrenamtlichen Projekte sein, die im Haus angesiedelt sind.
Vorstandsmitglied Mike Czepyha sagt dazu: „Dem Jugendamt ist offensichtlich nicht klar, was sie da vorhaben. Wenn diese Kürzung so durchgeht, müssen wir am 1. Januar die Lichter hier ausmachen. Für die kulturelle und soziale Situation der jungen Menschen in Chemnitz und der gesamten Region hätte dies verheerende Folgen, schließlich würde dies den Wegfall einer Vielzahl von Angeboten und Möglichkeiten bedeuten, ich nenne hier nur die internationalen Jugendaustauschprojekte und Konzerte, mit denen dieses Haus groß geworden ist.“
In einer eilig einberufenen Mitgliederversammlung des AJZ e.V. wurden breite Protestaktionen gegen die Kahlschlagpläne des Jugendamtes besprochen. Aus Sicht des Vereins ist keine der von der Stadt angedachten Kürzungen hinnehmbar.
Kontakt: vorstand[at]ajz.de
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Eintrag vom 26.10.2009
Radio T droht die Abschaltung! Und auch Radio Blau und ColoRadio
Die freien Radios in Sachsen sind von der Abschaltung bedroht! Infos zur weiteren Verarmung der sächsischen Medienlandschaft und zu Möglichkeiten die freien Radios zu unterstützen gibt es hier!.
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Eintrag vom 07.10.2009
BMX und Skateboard. Ferienkurse.
Die Workshops sind für Anfänger/innen ab 8 Jahren gedacht. Es werden praktische Basics und technische Details sowie die Geschichte der Jugendkultur näher gebracht.
BMX Kurs: 12.10.09 - 16.10.09 10:00 - 14:00 Uhr
Skateboard: 19.10.09 - 24.10.09 10:00 - 14:00 Uhr
Weiter Infos in der Druckbude.
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Eintrag vom 05.10.2009
Filmfestival: ueber Macht
ueber Macht - Kontrolle, Regeln, Selbstbestimmung
Vom 25.10. bis zum 15.11. ist das Kinocafé M54 einer der Austragungssorte des Filmfestivals ueber Macht. ueber Macht ist von Januar 2009 bis Herbst 2009 in 120 deutschen Städten zu Gast. 13 Dokumentarfilme regen zum Nachdenken an über die Macht, ihre Kontrolle, über nötige und unnötige Regeln und die besten Wege zu mehr Selbstbestimmung. Rund 30 bundesweite und mehr als 1.000 regionale Verbände und Organisationen der Zivilgesellschaft sind beteiligt, die in den 120 Städten Publikumsdiskussionen und Filmgespräche zu jeder Vorführung organisieren. Damit will das Festival die Vernetzung zivilgesellschaftlicher Initiativen und das Engagement von Ehrenamtlern fördern.
Mehr Infos über die Filme, die bei uns laufen findet Ihr hier.
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Eintrag vom 05.10.2009
Nächste Woche: Zirkusprojektwoche
In einer Woche startet die Zirkusprojektwoche. Es sind noch Plätze frei. Infos und Anmeldeformular finden sich weiter unten. Hier als Appetizer Eindrücke vom letzten Jahr!
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Eintrag vom 25.09.2009
Rollergirls.
Ab 29.09.09 startet in der Skatehalle des AJZ das Projekt "Rollergirls".
Drei Monate lang findet ab dann jeden Dienstag von 15:30 bis 17:30 ein Anfängerinnenkurs für Skateboard und BMX statt. Der Kurs ist für Mädchen und junge Frauen zwischen 7 und 18 Jahren gedacht. Dazu gibt es noch einen Projekttag mit einer Profi-Skaterin in den Ferien, einen Tshirt - Workshop und vieles mehr. Skateboards, BMX-Bikes und Schutzausrüstung können ausgeliehen werden.
Für die Teilnahme am Kurs muss einmalig ein Unkostenbeitrag von 15 Euro gezahlt werden.
Anmeldung bei Anja oder Alex (371/4498713 oder skaten[at]ajz.de).
Hier gehts zur Skatehalle->
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Eintrag vom 16.09.2009
Erinnern, nachdenken, handeln. Mit Courage gegen Rechts.
Aufruf zur Demonstration am 03.10.2009 in Hohenstein-E. zum Gedenken an Patrick 02.02.1982-02.10.1999 und allen Opfern rechter Gewalt.
Am 2. Oktober vor 10 Jahren wurde in Oberlungwitz Patrick von Nazis ermordet. Er befand sich nach einem Punk-Konzert im „Off is“ in Hohenstein-E., welches bereits von Nazis angegriffen wurde, auf dem Weg nach Hause. In Oberlungwitz wurden er und sein Freund von mindestens drei Nazis aus dem Türstehermilieu mit Waffen attackiert. Patrick verstarb am folgenden Tag an seinen schweren Verletzungen. In Gedenken an Patrick und alle Opfer rechter Gewalt findet am 03.10.2009 in Hohenstein-E. eine Demonstration statt. Mehr Infos...
Hintergründe
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Eintrag vom 15.09.2009
AJZ und Pyrocatharsis laden ein: Zirkusprojektwoche
"Märchen und Sagen- Inszenierungen in und mit der Natur"
Vom 12.10.-17.10.09 ist es wieder so weit, wir laden ein zur Zirkusprojektwoche ins AJZ.
Wir wollen in dieser Woche etwas Neues probieren und klassische zirkus- und theaterpädagogische Workshopangeboten zum Teil mit Naturmaterialien umsetzten bzw. diese Workshopangebote im Erlebnisraum Natur durchführen. So kann die Theaterbühne ein Platz im zwischen Bäumen im Wald werden und Tannenzapfen zum Beispiel zu Jonglagebällen. Gemeinsam mit den Kindern werden wir eine Zirkusshow der besonderen Art entwickeln. Dabei können sie sich für einen der folgenden Workshops entscheiden:
Jonglage, Akrobatik, Pantomime & Clownerie, Einrad, Laufkugel, Seiltanz/ Slackline, Zirkuswerkstatt (Requisiten- und Kostümbau), Pois und Stockdrehen oder Zirkuskapelle/Musik.
Zusätzlich wird es eine betreute Spielecke geben, in der z.B. Geschwisterkinder sich die Zeit des Wartens verkürzen können oder WorkshopteilnehmerInnen die sich nicht mehr konzentrieren können sich erstmal austoben bzw. entspannen können.
Außerdem gibt es wie gewohnt, das nachmittägliche Elterncafé, bei dem ihr euch zu Kaffee und Kuchen treffen oder auf eure Kinder warten könnt. Wichtig:
- Preis pro Kind 25 Euro (incl. Mittagessen)
- jeden Tag von 09.00-15.00 Uhr (Betreuung nach Anfrage auch länger möglich)
- Anmeldung (s. unten) gilt nur, wenn vom AJZ e.V. bestätigt!!!
Anmeldung ausdrucken!
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Eintrag vom 04.09.2009
HOT! Monday Kitchen
Wie aus Kreisen der "Kolonnadengruppe" verlautbarte, fährt ab Montag, den 7. September, die Monday Kitchen wieder hoch. Das bedeutet leckeres Essen für PaarMarkfünfzig jeden Montag ab 19.30 Uhr. Zeitiges Kommen sichert das Sättigungsgefühl. Guten Appetit!
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Eintrag vom 03.09.2009
Pyrocatharsis e.V. präsentiert: "Nathan-heute"
Habt ihr Lust auf Theater, auf Kreativität, Lust euch selbst in anderen Rollen kennenzulernen?
Spürt Ihr den Drang nach Veränderung, seid interessiert an Politik und bereit für eine künstlerische Impro-Forschungsreise zu den Grenzen des menschlichen Miteinanders und darüber hinaus?
Ab Mittwoch, dem 16.09.09 um 16 Uhr lädt Pyrocatharsis ins AJZ, um mit euch gemeinsam bis Dezember ein politisches Theaterstück zu erarbeiten, bei dem wir Elemente aus Literatur, Musik, Theater, Akrobatik und der Kunst des Feuerspieles miteinander verbinden und uns mit Themen wie Toleranz, Humanität, Rassismus, Fremdenfeindlichkeit und Antisemitismus auseinandersetzten werden.
Wir wollen fragen, womit sich Nathan der Weise heute beschäftigen würde. Was wären seine Fragen - was sind eure Themen? Was ist euch wichtig, was beschäftigt euch?
Wo: AJZ-Talschock
Wann: jeden Mittwoch ab 16.00
Das Projekt "Nathan-heute" wird gefördert durch den lokalen Aktionsplan der Stadt Chemnitz.
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Ältere "News" findet Ihr im .
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Ständige Termine
Kolonnade
Abendessen: Montag ab 20:00
Kneipe: Freitag ab 20:00
und bei Konzerten
M54 Internet- und Lesecafe
Mo bis Fr 15:00 bis 19:00
Skatehalle
(Schönherrstrasse)
Mo 16.00 bis 19.00 Girlsday
Die reserviert für Gruppen
Mi bis Fr 16:00 bis 22:00
Samstag 13:00 bis 22:00
Sonntag 13:00 bis 18:00
Kino im "m54"
Montag 21.00 Filmclub
Infos m54(at)gmx.net
Reteko
Volxküche: Dienstag ab 17:00
Tafelfrühstück: Mi 10:00 bis 12:00 und 17:00 bis 20:00 offen
Boarderliner: Donnerstag ab 17:00
Skate- und Bikerrampe
immer (auf eigene Gefahr)
Muckibude
Mo bis Do 12:00 bis 19:00
Freitag 11:00 bis 16:00
Jugendclub "Benario"
(Müllerstrasse 12)
Di bis Do 15:30 bis 19:30
Freitag 15:00 bis 20:30
Mobile Jugendarbeit Innenstadt
(Dresdner Str. 11)
Mo und Fr 13:00 bis 15:00
Di und Do 13:00 bis 17:00
und nach Vereinbarung
Lauftreff
Dienstag 16:00
Donnerstag 17:00
Kreativwerkstatt
Montag 14:00 bis 18:00
Mittwoch 14:00 bis 18:00
Freitag 13:00 bis 16:00
Proberaum
es gibt noch freie Zeiten
Hausplenum
Donnerstag 19:00
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